TG Wangen/Eisenharz siegen zum Saisonauftakt
  23.02.2022 •     Hauptverein

Im Heimwettkampf gelingt ein deutlicher Sieg mit 55:36 Score-Punkten gegen die KTV Hohenlohe

Mit einer perfekten Teamperformance rechneten sich die TG Turner im Vorfeld eine kleine Chance auf den Sieg aus. Als die KTV Hohenlohe am Sonntag mit einer Rumpfmannschaft, bestehend aus vier arrivierten Turnern, in der Wangener Ebnethalle auflief, wurde aus der kleinen Siegchance eine große. Diese wurde von der TG Wangen/Eisenharz genutzt, um sich nach dem ersten Wettkampftag auf Tabellenplatz zwei zu katapultieren. Zur Wettkampferöffnung bekamen die zahlreichen Zuschauer Bodenturnen auf hohem Niveau präsentiert. Die ersten beiden Mann-gegen-Mann-Duelle konnten die Gäste aus dem Hohenloher Land für sich entscheiden. Lukas Mader und Julian von Kirn gewannen im Anschluss ihren Vergleich, was der TG Wangen/Eisenharz eine knappe Führung von 7:6 Score-Punkten einbrachte. „Land unter“ hieß es für die KTV Hohenlohe am zweiten Gerät, dem Pauschenpferd. Obwohl redlich bemüht konnten die Gäste den schwierigen Kürübungen der Turner der TG Wangen/Eisenharz nur wenig entgegensetzen. Die heimischen Turner gewannen alle Duelle souverän. TG Turner Moritz Mittmann glänzte mit seiner Kürübung und steuerte 10 Zähler zum 21:0 Pauschenpferd-Ergebnis bei. Trotz eines komfortablen Vorsprungs von 28:6 Score für die TG Wangen/Eisenharz, beim Wechsel an die Ringe, war beim Team Hohenlohe keine Spur von Resignation am dritten Gerät zu spüren. Ganz im Gegenteil, gaben die Gäste an den Ringen zunächst Vollgas und erturnten sich, dank ihrer Bundesliga erfahrenen Ringe-Spezialisten, sieben Score aus den ersten beiden Mann-gegen-Mann-Duellen. Die TG Turner Pascal Schober und Jakob Teiber wendeten, mit einem spektakulären Ringe-Programm, das Blatt wieder zu Gunsten der TG Wangen/Eisenharz und sicherten dem Team noch die Gerätewertung mit 8:7 Score-Punkten. Die Pausenführung von 36:13 Score für die Allgäuer Turngemeinschaft sollte Sicherheit und Zuversicht, für die gewöhnlich schwächere zweite Hälfte der TG Wangen/Eisenharz, geben. Die Gäste eröffneten den zweiten Abschnitt mit einem Tsukahara gehockt über den Sprungtisch. TG Turner Jakob Hölz konterte mit der höherwertigen, gestreckten Ausführung, was die Kampfrichter mit zwei Score-Punkten belohnten. Ein tonnenschwerer Stein fiel TG Turner Benjamin Mayer vom Herzen, als er bei seiner Oberligapremiere den gehockten Tsukahara in den Stand turnte. Auch TG Turner Nico Steinhauser punktete mit seinem erst kürzlich erlernten Tsukahara-Sprung. Er holte zwei weitere Score für das TG Team. Ein Sturz auf Seiten der KTV Hohenlohe bescherte der TG Wangen/Eisenharz schließlich die Gerätewertung von 8:5 Score-Punkten am Sprungtisch. Auch das Barrenturnen gestaltete sich zu einem offenen „Schlagabtausch“. Jede Mannschaft konnte zwei direkte Vergleiche für sich verbuchen. Die Nase vorn hatten am Barrenende aber erneut die TG Turner, die vier Punkte mehr auf ihrem Score-Konto sammelten. Mit einem 30 Score-Punkte-Polster für die Hausherren wechselten die beiden Mannschaften beim Stand von 52:22 ans Reck. Die Vorgabe von TG Trainer Robert Teiber war damit vor dem Abschlussgerät mehr als erfüllt: „Wenn wir gewinnen wollen, sollten wir vor dem Reck möglichst mit 20 Score in Front liegen!“ Maximal waren noch 40 Score-Zähler zu vergeben. Nach drei geturnten Reck-Paarungen lagen die Turner der KTV Hohenlohe 14:0 in Führung. TG Turner Julian von Kirn, Top-Scorer für das TG Team an diesem Tag, blieb es vorbehalten, trotz gerissener Reckriemchen, noch drei Score für die TG Wangen/Eisenharz zum Endstand von 55:36 zu erturnen. Nach dem Triumph beim Oberschwaben-Cup und dem Oberligaheimsieg „reitet“ die TG Wangen/Eisenharz weiter auf der Erfolgswelle. Als nächster Prüfstein, steht die Oberligabegegnung bei der TG Schömberg, für das gemeinsame Turnteam der MTG Wangen und dem TV Eisenharz, auf dem Programm. Diesen Auswärtswettkampf, gegen den Oberliganachrücker, wollen die Turner der TG Wangen/Eisenharz unbedingt gewinnen, um danach entspannt die Wettkämpfe gegen die Topteams der Oberliga angehen zu können.


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